Was es mit der Geschichte des Brotes auf sich hat….

Woher kommt eigentlich das Brot? Wer hat’s erfunden? Zur Vorbereitung der langen Reise zum Ursprung könnt ihr gerne eine unserer leckeren Brot-Backdosen aufmachen, den Teig kräftig durchkneten und in den Ofen legen. Das duftend leckere Ergebnis dient euch dann gleich als perfekte Wegzehrung durch die Geschichte des Brotes. Los geht’s!

Schon vor 30000 Jahren wurde Mehl hergestellt und bereits unsere frühen Vorfahren ernährten sich nicht nur von Fleisch und Früchten. Die Urmenschen sollen sich damals sogar vorwiegend auf Getreidebasis ernährt haben. Da die Menschen als Nomaden noch durch die Lande zogen, gab es damals noch keine Landwirtschaft und so wurden die Getreide wild gesammelt.

Das Mehl diente damals aber noch als Brei und irgendwann kippte einer der Urmenschen die Pampe vermutlich auf einen heißen Stein oder direkt ins Feuer. Der Brei trocknete, wurde fest und braun und war sogar länger haltbar. Das Brot war hiermit erfunden, wenn auch noch nicht „richtig“, da es sich dabei erst einmal um ungelockerte Fladenbrote handelte. Erst ein weiterer Zufall und zwar ein versehentlich stehen gelassener gärig gewordener und dann erst gebackener Teig, erfand den Sauerteig. Das war vor ca. 6000 Jahren.

Heute ist die Vielfalt an Brotsorten groß. In Deutschland gibt es über 300 und dabei sind die 1200 Kleingebäcke und Brezeln noch nicht mit einberechnet. Zurück geht die Brotvariation auf die Römer, die feststellten, dass der Weizen, den sie anzubauen versuchten, im nassen Norden nicht spross. So musste ein neues Getreide her und sie versuchten es mit einer Wildpflanze, die bis dahin als Unkraut angesehen war – dem Roggen. Nach und nach probierten die Menschen immer weitere Mischungen aus, wodurch wir heute zwischen vielen verschieden Sorten wählen können.

Und nicht nur das ist der Grund für die Vielfalt. Da Deutschland im Mittelalter aus vielen verschiedenen und unabhängigen Städten und Herzogtümern bestand, entwickelten sich dort jeweils eigene Brotsorten. Der Reichtum hat sich bis heute gehalten und so ernähren wir uns bereits seit 30.000 auf Getreidebasis und seit mindestens 22.000 Jahren wird Getreidebrei selbst gebacken.
Ein paar besonders leckere Brotsorten haben wir bereits in unseren BACKDOSEN für dich. Sollte bisher also noch keine Scheibe auf eurem Teller liegen, könnt ihr jetzt mit Kneten anfangen. Wie mit dem Kartoffelbrot, dem Urkornbrot, dem Dinkel-Vollkornbrot